Datenschutz und Datensouveränität sind hochaktuelle Themen. Die Digitalisierung ermöglicht gleichzeitig ein umfassendes Tracking und Aufzeichnen von Nutzeraktivitäten, wie sie bei den Menschen Verunsicherung hervorruft. Wie gehen wir selbst mit unseren Informationen um? Wo speichern wir sie, wem vertrauen wir, wie transparent ist der Umgang mit unseren Daten? Wer kostenlose Services nutzt, zahlt in der Digitalität oftmals mit den eigenen Daten.

Aktuelles Thema

Aktuelle Initiativen der Bundesregierung – wie die von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier im November auf dem Digitalgipfel vorgestellte, vernetzte Dateninfrastruktur Gaia.X oder das digitale Versorgungsgesetz von Gesundheitsminister Jens Spahn, das am 7. November 2019 vom Bundestag verabschiedet wurde – sind einerseits geeignet, ein starkes Ökosystem für die deutsche und europäische Wirtschaft zu schaffen. Andererseits führen sie aber auch zu Sorge und Unbehagen: „Welche Daten fallen wo an, und werden wie von wem genutzt?“, fragen Verbraucher. Oder gar: „Werden die Daten gegen mich verwendet?“

Verständlicher Leitfaden

Aus einem dreijährigen Forschungsprojekt haben wir bei Dialego einen verständlichen Leitfaden für all jene erstellt, die mit Daten umgehen. Der vorliegende Leitfaden ist ein Ergebnis des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Initiative „Datenschutz: Selbstbestimmt in der digitalen Welt“ geförderten Forschungsprojekts myneDATA. Das Projekt erzielt den Entwurf eines Konzeptes für eine Plattform zur selbstbestimmten Verwertung personenbezogener Daten mit inhärentem Privatsphäre- und Datenschutz.

Der Entwicklung des myneDATA-Konzepts liegt umfassende empirische Forschung zugrunde, die sich nachhaltig auf den Markt auswirken soll. Idealerweise etabliert sich der Selbstdatenschutz als selbstverständliches Gebrauchsmuster für Datensouveränität eines jeden Kunden. Dabei werden sowohl technische Möglichkeiten, rechtliche Handlungshinweise und insbesondere die Nutzerbedürfnisse thematisiert.

Das vorliegende Dokument soll über die Nutzerperspektive aufklären und dabei helfen, den Standort Deutschland mit datengetriebenen Innovationen zu stärken – bei größtmöglicher Akzeptanz der Nutzer. Denn nur mit relevantem Nutzen sind Innovationen erfolgreich: Das wissen und das leben wir bei Dialego. Wir freuen uns daher sehr, dass wir aus den Meinungen und Einschätzungen der befragten Menschen eine praktische, konkrete Handreichung für Gestalter extrahieren konnten.

 


Zum Projekt

Infos zum Projekt: Dialego-Seite  Projektseite

Mehr zum Thema im Podcast “Chancendenken” von Andera Gadeib

Blogbeitrag Forschungsprojekt zur Datensouveränität erfolgreich abgeschlossen

Blogbeitrag Datenschutz: Welche Daten sind den Menschen am heiligsten?

Blogbeitrag Datenschutz – Ein heikles Thema in digitalen Zeiten