Chancen und Risiken der Digitalisierung – Preview Buch

Man kann allem mit einer Halbvoll- oder einer Halbleer-Haltung begegnen – auch der Digitalisierung. Wie ist es bei Ihnen: Sind es die Chancen oder die Risiken, die Ihr Handeln und Denken bestimmen?

In meinem Buch “Die Zukunft ist menschlich” beschäftige ich mich eingehend mit dieser Frage und erarbeite Antworten, wie wir in ein positiv gestaltendes “Halbvoll” gelangen können. Natürlich kommt dabei auch viel Empirie zum Zuge. Eingeflossen sind beispielsweise Antworten auf die Frage, worin die Deutschen die Chancen, aber auch die Risiken der Digitalisierung sehen. Darauf darf ich Ihnen hier schon vor Erscheinen des Buchs am 7. Oktober eine kleine Vorschau liefern.

Chancen der Digitalisierung

Der überzeugende Vorteil von allem Digitalen ist, dass Vieles viel schneller geht. Informationen fließen besser und die Vernetzung bietet sowohl für das private als auch das berufliche Leben eine Menge Erleichterung. Sei es bei Prozessen, Zugriff auf und Verteilung von Wissen oder rascher, weltweiter Kommunikation mit weniger Papier:Der digitale Fortschritt erleichtert uns vielfach macht den Alltag.

Die Wordcloud zeigt einen Überblick aller genannten Chancen.

Chancen der Digitalisierung

In der folgenden Grafik sehen Sie die “Geschichte der Chancen” als Graphen: Die ersten 50 Worte, die die Story erzählen und ihren Anteil an der gesamten Geschichte werden dargestellt. Offenbar gibt es viele Facetten in den Chancen, denn nur 45 % der Story wird mit den ersten 50 Worten erzählt. “Schnell” und “viel” ist schon die Zusammenfassung jeder zehnten Aussage und bildet damit einen Kern der Wahrnehmung aller Chancen.

Häufigste Worte

Risiken der Digitalisierung

Geht es um Digitalisierung, dann nehmen wir in der öffentlichen Wahrnehmung zumeist deren Risiken wahr. Die sind nicht ohne, keine Frage. Was genau fürchten die Menschen? Zuallererst fällt der Begriff  “Daten”. Aus einem Forschungsprojekt zur Datensouveränität wissen wir, dass die größte Sorge der Menschen darin besteht, Daten könnten “gegen sie verwendet” werden. Gelangen sie in die falschen Hände, könne sich das negativ auswirken. Als mögliches Szenario ziehen die Menschen in erster Linie nicht einmal kriminelle Handlungen wie Datendiebstahl durch Hacker in Betracht. Sie denken an schlichte Beispiele wie etwa die Krankenkasse, die über ihren Fitnesstracker auslesen kann, dass sie sich nicht – wie zunächst geplant – dreimal die Woche joggend von A nach B bewegen. Und mit dieser Erkenntnis, bereitgestellt durch digitale Überwachung, den  Monatsbeitrag erhöht.

Die Beispiele sind vielzählig, und meist mangelt es an Transparenz, was mit den eigenen Daten geschieht, entsprechend risikobehaftet ist das Thema. Die Befragten fürchten den gläsernen Menschen à la George Orwell, Überwachung und Datenklau eingeschlossen. Und in der Tat: Die Politik scheint hier selbst noch einen Weg zu suchen und scheut sich gleichzeitig nicht, selbst enorm besorgniserregende Vorschläge der massenhaften Datenüberwachung zu liefern. Erinnern Sie sich an den medienwirksamen Vorschlag aus dem vergangenen Jahr, Kfz-Kennzeichen automatisiert aufzuzeichnen, um Umweltplakettensünder innerhalb von Innenstädten zu identifizieren? Wenn Daten erst einmal aufgezeichnet sind, wie weit ist der Weg, bis sie missbraucht werden, um andere Analysen damit durchzuführen? Oder sie gegen den Autofahrer zu verwenden? Diese Befürchtungen – hervorgerufen durch Intransparenz – geben auch der Angst vor Digitalisierung Futter.

Risiken der Digitalisierung

Ebenso steht das Thema Arbeitsplatz ganz weit oben in der Liste, nämlich auf Platz drei der Risiken. Die Menschen sorgen sich, dass in großem Stil Arbeitsplätze verloren gehen. Tatsächlich werden sich die Aufgaben in der Zukunft verschieben. Dort, wo die Menschen durch automatisierte Routinen ersetzt werden, fallen in der Tat Arbeitsplätze weg. “Wenige Berufsbilder halten mit der Digitalisierung Schritt”, titelt dazu das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB-Bericht/PDF). Gleichzeitig steigt jedoch der Personalbedarf in anderen Bereichen, wie etwa im Gesundheitswesen, in der Pflege und der Erziehung (Quelle: Enzo Weber in: Die Zeit vom 22.08.19).

Häufigste Worte

Signiertes Buch erhalten

Sind Sie neugierig geworden? Das Buch “Die Zukunft ist menschlich: Manifest für einen intelligenten Umgang mit dem digitalen Wandel in unserer Gesellschaft” stellt Ihnen weitere Einschätzungen aus Befragungen zur Verfügung und erklärt mit Blick auf vielfältige Lebensbereiche, wie wir der Digitalisierung offen begegnen können.

Wenn Sie ein signiertes Buch erhalten wollen, dann schreiben Sie uns bitte an hallo@dialego.de. Unter den Einsendern verlosen wir drei Exemplare.

Dialego-Studie

Im November 2018 haben wir die Meinung der Deutschen zum Thema Digitalisierung eingeholt. Für die aktuelle Studie wurden 1.000 Frauen und Männer im Alter von 18+ Jahren aus Deutschland befragt. Die Studie ist repräsentativ nach Alter und Geschlecht. Weitere Fragen beantworten wir Ihnen gerne.

Lassen Sie uns im Team an Ihren Zielen arbeiten.

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Andera Gadeib
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CEO

Andera Gadeib ist Gründerin und CEO von Dialego. Die Wirtschaftsinformatikerin ist seit vielen Jahren ausgewiesene Expertin in Sachen Digitalisierung. Sie ist unter anderem Mitglied im Beirat für junge digitale Wirtschaft im BMWi und im Vorstand des deutschen IT-Mittelstandes bitmi.

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